Wer heute ein Shirt bedrucken lassen will, begegnet früher oder später dem Begriff DTF. Manche Anbieter schreiben ihn groß, manche erklären ihn gar nicht. Dabei ist DTF Druck keine Raketenwissenschaft und der Grund, warum wir bei ShirtFoundry genau auf diese Technik setzen, lässt sich in wenigen Minuten verstehen.
Was bedeutet DTF überhaupt?
DTF steht für Direct to Film. Das Motiv wird auf eine spezielle Transferfolie gedruckt und anschließend mit einer Heißpresse auf den Stoff übertragen. Die Folie wird danach abgezogen und nur die Tinte geht eine Verbindung mit dem Textil ein.
Das Ergebnis ist ein Druck, der sich weich anfühlt, mit dem Stoff mitwächst und Farben zeigt, die auch nach vielen Wäschen noch satt aussehen.
Wie läuft der Prozess ab?
Der DTF Druck besteht aus vier Schritten, die aufeinander aufbauen:
Zuerst wird das Motiv digital vorbereitet. Hohe Auflösung, saubere Ränder, keine halbtransparenten Pixel. Wer eine gute Datei liefert, bekommt ein gutes Ergebnis.
Im zweiten Schritt druckt ein spezieller DTF Drucker das Motiv spiegelverkehrt auf eine PET-Folie, zunächst die Farben, dann eine weiße Schicht darunter. Diese weiße Tinte sorgt auf dunklen Textilien für Deckkraft und scharfe Kanten.
Danach wird ein feines Schmelzpulver auf die noch feuchte Tinte aufgetragen. Dieses Pulver ist später der Kleber zwischen Transfer und Stoff. Im Trockner wird es bei kontrollierter Temperatur aufgeschmolzen und verbindet sich mit der Tinte zu einer stabilen Schicht.
Abschließend wird die Folie auf das Shirt gelegt, wir nutzen verschiedene Modelle von Stanley/Stella, und mit der Heißpresse bei 160 bis 170 Grad gepresst. Nach einer kurzen Abkühlphase wird die Folie abgezogen und der Druck sitzt fest auf dem Stoff.
Was macht DTF Druck so gut?
Ehrliche Antwort: die Kombination aus Vielseitigkeit, Qualität und Wirtschaftlichkeit, die kein anderes Verfahren in dieser Form bietet.
Konkret bedeutet das:
Kein Mindestbestellwert. Beim Siebdruck lohnen sich kleine Stückzahlen kaum, weil jede Farbe ein eigenes Sieb braucht. DTF druckt digital, braucht keine Druckplatten und ist wirtschaftlich schon ab einem einzelnen Stück.
Unbegrenzte Farben. Farbverläufe, Fotos, detailreiche Logos mit vielen Einzelfarben, alles kein Problem. Beim Siebdruck würde das die Kosten in die Höhe treiben.
Funktioniert auf fast allem. DTF eignet sich für Baumwolle, Polyester, Mischgewebe und viele weitere Textilien. Ob schwarzes Shirt, weißer Hoodie oder Sporttrikot aus Polyester, DTF funktioniert überall.
Weiche Haptik. Anders als Flexfolie oder klassischer Vinylaufkleber fühlt sich DTF nicht wie eine aufgeklebte Schicht an. Der Druck passt sich der Stoffstruktur an und bewegt sich mit dem Textil mit.
Lange Haltbarkeit. Ein korrekt verpresster DTF Transfer hält 60 Wäschen und mehr, wenn man ihn auf links wäscht und bei maximal 40 Grad wäscht.
DTF Druck im Vergleich mit anderen Verfahren
Es gibt nicht das eine perfekte Druckverfahren für jeden Fall. Deshalb hier ein ehrlicher Vergleich:
Gegenüber dem Siebdruck gewinnt DTF bei kleinen Auflagen, vielen Farben und schneller Produktion. Siebdruck ist bei sehr großen Mengen ab 500 Stück pro Stück günstiger, für alles darunter ist DTF die bessere Wahl.
Gegenüber der Stickerei liegt DTF vorne bei fotorealistischen Motiven und feinen Details. Stickerei wirkt edler, ist langlebiger und macht bei klaren Linien und Logos eine bessere Figur, lässt sich jedoch nicht für komplexe mehrfarbige Grafiken einsetzen.
Gegenüber Sublimation kann DTF auf dunklen Stoffen eingesetzt werden. Sublimation funktioniert nur auf hellen oder weißen Polyester-Oberflächen.
Für wen ist DTF Druck die richtige Wahl?
Für die meisten, die ein Shirt bedrucken lassen wollen. Ob Einzelstück, Teamkleidung, Vereinsshirts oder Merchandise in mittleren Mengen, DTF deckt nahezu jeden Bedarf ab. Wer ein einfaches einfarbiges Logo hat und 500 Stück bestellt, kann über Siebdruck nachdenken. Für alle anderen ist DTF heute der Standard.
Bei ShirtFoundry setzen wir auf DTF weil wir damit jedem Kunden ein Ergebnis liefern können, das hält, brillant aussieht und sich auf dem Shirt anfühlt wie es soll. Nicht wie ein Aufkleber.
Du bist Neugierig geworden? Kontaktiere uns gerne.
